Partner Solothurner Filmtage
Français
25.1. –– 1.2.2018
Solothurner Filmtage
Solothurner Filmtage
Prix de Soleure
Der Wettbewerb «Prix de Soleure» ist thematisch ausgerichtet und stellt den Menschen und gesellschaftliche Fragen rund um das Zusammenleben in den Mittelpunkt. Die Auswahlkommission der Solothurner Filmtage nominiert jährlich fünf bis zehn Filme für den Wettbewerb «Prix de Soleure». Die selektionierten Dokumentar- und Spielfilme überzeugen durch ihren ausgeprägten Humanismus und stellen diesen eindrucksvoll filmisch dar.
 
2017 vergibt eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury den «Prix de Soleure» im Wert von CHF 60'000.- zum neunten Mal.
Der «Prix de Soleure» wird getragen vom Fonds «Prix de Soleure» sowie dem Kanton Solothurn und der Stadt Solothurn.
Prix de Soleure 2017: Die göttliche Ordnung
Petra Volpe erhält den mit CHF 60'000.- dotierte «Prix de Soleure» für ihren Spielfilm «Die göttliche Ordnung». Der Film über die Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz im Jahr 1971 startet am 9. März 2017 im Kino.

 
Nominierungen 2017
Jury 2017
Sabine Gisiger © Matthias Günter
Sabine Gisiger © Matthias Günter
Sabine Gisiger

Sabine Gisiger, geboren 1959 in Zürich, studierte Geschichte in Zürich und Pisa und schloss das Studium 1988 mit einer Dissertation über die Geschichte der Dienstmädchen ab. 1989 liess sie sich am Schweizer Fernsehen zur Fernsehjournalistin ausbilden und arbeitete danach jahrelang als Reporterin im In- und Ausland. Seit 1990 realisiert Sabine Gisiger als freie Filmschaffende Dokumentarfilme. 2000 erregte ihr Dokumentarfilm «Do it», den sie gemeinsam mit Marcel Zwingli drehte, internationales Aufsehen und erhielt 2001 den Filmpreis für den besten Schweizer Dokumentarfilm. Mit den Kinofilmen «Gambit», «Guru» und «Yalom‘s Cure», alle für den Schweizer Filmpreis nominiert, hatte sie weitere internationale Erfolge. 2015 war sie mit «Yalom‘s Cure» und «Dürrenmatt. Eine Liebesgeschichte» gleich mit zwei Filmen unter den Top Ten der Schweizer Kinocharts. Im Moment arbeitet sie an ihrem neuen Film «Willkommen in der Schweiz», der 2017 in die Kinos kommen wird. Seit 2002 unterrichtet sie als Dozentin für Dokumentarfilm an der Zürcher Hochschule der Künste (Masterklasse), und an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. 2012–2015 war Sabine Gisiger Mitglied der eidgenössischen Filmkommission. Sie ist Mitglied der Schweizer Filmakademie und der Europäischen Filmakademie.

Cornelio Sommaruga
Cornelio Sommaruga
Cornelio Sommaruga

Der Schweizer Diplomat Cornelio Sommaruga stammt aus dem Tessin und hat in Zürich und Paris Jurisprudenz studiert. Er war in der bilateralen Diplomatie und danach als Wirtschaftsdiplomat tätig (bei den internationalen Organisationen in Genf, Botschafter für Handelsverträge und Staatssekretär in Bern), bevor er sich der humanitären Diplomatie widmete (IKRK-Präsident 1987-1999 und Präsident des Internationalen Zentrums für Humanitäre Minenräumung in Genf). Nach 2000 war er Präsident des internationalen Vereins Initiativen der Veränderung, Caux, in dem er heute als Ehrenpräsident waltet. Neben seinem Doktortitel in Rechtswissenschaften der Universität Zürich trägt er acht Ehrendoktortitel. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Schutzverantwortung und der Minenräumung (als IKRK-Präsident lancierte er 1994 den weltweiten Appell zum Verbot von Antipersonenminen). Er wurde 1932 geboren, ist Vater von sechs Kindern und Grossvater von 16 Grosskindern.

Anatole Taubman © Jürgen Frank
Anatole Taubman © Jürgen Frank
Anatole Taubman

Anatole Taubman studierte von 1992 bis 1994 an der renommierten New Yorker Schauspielschule Circle in the Square. Inzwischen übernahm er in mehr als 90 Kino- und Fernsehproduktionen Haupt- und Nebenrollen. Bekannt wurde er u. a. durch hochkarätige Produktionen wie «Band of Brothers» (USA 2001) und «Walking The Dead VII – Pièta» (UK 2008), sowie durch Kinofilme wie «James Bond – A Quantum of Solace» (Marc Forster, GB/USA 2008), «Coco Chanel & Igor Stravinsky» (Jan Kounen, FR 2009), «Die Päpstin» (Sönke Wortmann, D 2009), «The Fifth Estate – Inside Wikileaks» (Bill Gordon, USA 2013), durch Ken Foletts Emmy-nominierter Miniserie «The Pillars oft the Earth» (Sergio Mimica-Gezzan, DE/CA 2010) sowie durch die TV-Serie «Versailles» (Jalil Lespert u.a., FR/CA 2015). Er etablierte sich auch in Schweizer Filmen als Charakterdarsteller, u.a. in «Mein Name ist Bach» (Dominique de Rivaz, CH 2003), «Akte Grüninger» (Alain Gsponer, CH/AT 2014) und «Der Kreis» (Stefan Haupt, CH 2014). 2015 stand er für den Mystery-Thriller «Bees Make Honey» (Jack Eve, UK) vor der Kamera und 2016 für die Komödien «Auf Wiedersehen Deutschland» (Sam Garbarski, LU/BE/DE), «Baumschlager» (Harald Sicheritz, AT/IL) und «Decline & Fall» (Guillem Morales, UK/BBC). Taubman, 2008 mit dem «Prix Walo» in der Kategorie «Bester Schauspieler» ausgezeichnet, ist UNICEF Schweiz Spokesperson und BBC WorldWideTrust GoodWill Ambassador.

Bisherige Preisträger