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25.1. –– 1.2.2018
Solothurner Filmtage
Solothurner Filmtage
Prix de Soleure
Der Wettbewerb «Prix de Soleure» ist thematisch ausgerichtet und stellt den Menschen und gesellschaftliche Fragen rund um das Zusammenleben in den Mittelpunkt. Die Auswahlkommission der Solothurner Filmtage nominiert jährlich fünf bis zehn Filme für den Wettbewerb «Prix de Soleure». Die selektionierten Dokumentar- und Spielfilme überzeugen durch ihren ausgeprägten Humanismus und stellen diesen eindrucksvoll filmisch dar.
 
2018 vergibt eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury den «Prix de Soleure» im Wert von CHF 60'000.- zum zehnten Mal.
Der «Prix de Soleure» wird getragen vom Fonds «Prix de Soleure» sowie dem Kanton Solothurn und der Stadt Solothurn.
Das Objekt «Prix de Soleure» wurde vom Künstler Jean Mauboulès gestaltet
Das Objekt «Prix de Soleure» wurde vom Künstler Jean Mauboulès gestaltet
Jury 2018
Xavier Koller
Xavier Koller
Xavier Koller

Xavier Koller (1944) wendet sich nach einer Mechanikerlehre dem Schauspiel zu und lässt sich an der Schauspielakademie Zürich ausbilden. Es folgen Engagements als Schauspieler und Regisseur in Deutschland und in der Schweiz. 1969 wagt er mit dem experimentellen Spielfilm «Fanø Hill» als Autor, Regisseur, Produzent und Darsteller die Eigenproduktion und wird mit dem Zürcher Filmpreis ausgezeichnet. Kollers erster Kinofilm «Hannibal» wird 1971 an die Quinzaine des Réalisateurs in Cannes eingeladen. Für «Reise der Hoffnung» gewinnt Xavier Koller 1990 als bisher einziger Schweizer Regisseur einen Oscar für den besten ausländischen Film. Seit 1991 lebt und arbeitet Koller in Los Angeles. Seine weitere Filmographie umfasst u.a. die Tucholsky-Verfilmung «Gripsholm» (2000) sowie «Schellen-Ursli» (2015), mit dem er einen Box Office-Hit landet.

Pascale Kramer © David Ignaszewski
Pascale Kramer © David Ignaszewski
Pascale Kramer

Pascale Kramer wird 1961 in Genf geboren. Nach der Schulzeit in Lausanne studiert sie Literatur und arbeitet im Journalismus und in der Werbung. 1982 publiziert die gerade 20-Jährige ihren ersten Roman «Variations sur une même scène», gefolgt von «Terres fécondes» im Jahre 1984. 1987 zieht es Kramer nach Paris, wo sie bis heute lebt. Zu ihrem schriftstellerischen Werk gehören bisher über zehn preisgekrönte Romane, darunter «Manu», wofür Pascale Kramer 1996 den Prix Michel-Dentan erhält und «Les vivants», der mit dem Prix Lipp Suisse 2001 ausgezeichnet wird. Für «L’implacable brutalité du réveil» (2009) erhält die Autorin gleich mehrere Auszeichnungen. Ein Jahr nach dem Erscheinen von «Autopsie d’un père» wird Pascale Kramer 2017 mit dem Schweizer Grand Prix Literatur für ihr Gesamtwerk geehrt. Pascale Kramers Bücher handeln oft von Familienbanden, in denen politische, soziale und allgemein menschliche Verstrickungen und Spannungen gespiegelt werden.

Flavia Kleiner
Flavia Kleiner
Flavia Kleiner

Die 1990 geborene Flavia Kleiner ist Kopräsidentin und Mitbegründerin der politischen Bewegung Operation Libero. Ihr politisches Engagement beginnt nachdem die SVP-«Initiative gegen die Masseneinwanderung» am 9. Februar 2014 an der Urne angenommen wird. Nationale Bedeutung erlangen Flavia Kleiner und Operation Libero erstmals durch die Kampagne gegen die «Durchsetzungsinitiative». Kleiner setzt sich parteiunabhängig für eine Schweiz als «Chancenland, statt als Freilichtmuseum» ein. Flavia Kleiner studierte Zeitgeschichte und Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg und in Jerusalem. Zurzeit ist sie Masterstudentin am Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte. Ihre Freizeit widmet sie der Kultur.

Bisherige Preisträger