Partner Solothurner Filmtage
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25.1. –– 1.2.2018
Solothurner Filmtage
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Upcoming
Die Solothurner Filmtage widmen dem Nachwuchs ein eigenes Gefäss: «Upcoming» gibt dem jungen Schweizer Filmschaffen einen eigenen Platz, stellt neue Talente ins Rampenlicht und fühlt aktuellen Tendenzen auf den Zahn. «Upcoming» besteht aus drei Programmen: «Upcoming Talents», «Best Swiss Video Clip» und «Upcoming Lab».

Das Programm «Upcoming» wird unterstützt vom Migros-Kulturprozent.
«Upcoming»-Förderpreise
An den  52. Solothurner Filmtagen wurden die «Upcoming»-Förderpreise verliehen. Der mit CHF 15'000.- dotierte Nachwuchspreis SUISSIMAGE / SSA geht an Maxime Pillonel für «Martien». Die Entwicklungsbeiträge des «Upcoming Lab» erhalten Flurin Giger für «Noelle» sowie Elie Grappe für «Olga». Für den «Best Swiss Video Clip» 2017 sind «Gymnastique (Hecht)» von Stefan Buck und Philipp Morscher, «Space Diaspora (Oy)» von Moritz Reichartz, «Landscape Escape (Odd Beholder)» von Andrea Grambow und Joscha Kirchknopf , «Madzdâ (Aïsha Devi)» von Raphael Rodriguez und «MeTube2: August Sings Carmina Burana (August Schramm)» von Daniel Moshel nominiert. Die Publikumspreise des Trickfilm-Wettbewerbs holen «Analysis Paralysis» von Anete Melece, «Au revoir Balthazar»von Rafael Sommerhalder und «Novembre» von Marjolaine Perreten.
Upcoming Talents
Best Swiss Video Clip
Upcoming Lab
Ausgewählte Projekte

Auf die Ausschreibung des «Upcoming Lab» haben sich rund sechzig junge Filmschaffende mit Projektideen beworben. Acht Absolventinnen und Absolventen von Filmhochschulen, deren Abschluss BA oder MA maximal zwei Jahre zurückliegt, sind eingeladen, mit ihren Projekten und Ideen an der Projektentwicklungs-, Netzwerk-, und Feedbackplattform teilzunehmen:
 
  • Tizian Büchi, Lausanne, IAD Louvain-la-Neuve/BE, Projekt «Sismique» (langer Dokumentarfilm)
  • Flurin Giger, Seewis, EFAS Zürich, Projekt «Noëlle» (langer Spielfilm)*
  • Manon Goupil, Saint-Germain-en-Laye, ECAL, Projekt «La maison de Bernarda Alba» (langer Spielfilm)
  • Elie Grappe, Renens, ECAL, Projekt «Olga» (langer Spielfilm)*
  • Jenna Hasse, Chexbres, INSAS Bruxelles/BE, Projekt «L'amour du monde» (langer Spielfilm)
  • Julie Sando, Lausanne, HEAD, Projekt «Les falaises ne tombent pas» (kurzer Spielfilm)
  • Aude Sublet et Sarah-Lise Salomon Maufroy, Château-d’Oex, ECAL, Projekt «Sultanes, d'Atatürk à Erdogan» (mittellanger Dokumentarfilm)
  • Timothée Zurbuchen, Lausanne, ECAL, Projekt «Sea Swallow me» (mittellanger Dokumentarfilm)

Die acht selektionierten Projekte werden in One-to-one-Meetings mit sechs Expertinnen und Experten diskutiert (geschlossene Veranstaltung am Samstag, 21.1.17).
* Förderbeitrag von je CHF 5'000.– in Zusammenarbeit mit SUISSIMAGE und SSA
Expertinnen und Experten
Brigitte Hofer
Brigitte Hofer gründete 1997 zusammen mit Cornelia Seitler maximage. Die Produktionsfirma in Zürich produziert Dokumentar- und Spielfilme für den internationalen Film- und Fernsehmarkt. Mehrere von maximage produzierte Filme gewannen den Schweizer Filmpreis: «Heimatklänge» (2007) und «Accordion Tribe» (2004) von Stefan Schwietert, «Du & Ich» von Esen Isik (2012) sowie «Nebenwirkungen» (2007) für Sabine Timoteo als beste Hauptdarstellerin. In jüngster Zeit zeichnete maximage verantwortlich für die Produktion von «Above and Below» von Nicolas Steiner, «Imagine Waking up Tomorrow and All Music Has Disappeared» von Stefan Schwietert und «Köpek» von Esen Isik (alle 2015). maximage engagiert sich für innovative Projekte und internationale Koproduktionen mit Deutschland, Österreich oder auch Kanada.
Joël Jent
Nach seinem Master in Politik- und Filmwissenschaften sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich Tätigkeit als Webjournalist für Ringier. Seit 2006 realisiert und produziert er Filme, so die Kurzfilme «Désamour» (2013), «La paix blanche» (2006) sowie den Dokumentarfilm «Vivre le piano» (2009). Seit 2011 arbeitet er bei der Produktionsfirma Dschoint Ventschr als Produzent. Er hat den Dokumantarfilm «Iraqi Odyssey» von Samir (2014) realisiert und den Kurzfilm «Bon voyage» von Marc Wilkin (2016). 2016 war er als Teilnehmer ins renommierte Programm «Producer on the Move» der European Film Promotion in Cannes eingeladen. Mitglied der European Film Academy.
Ivan Madeo
Ivan Madeo hat im Jahr 2006 in Zürich und Bern die Produktionsfirma Contrast Film gegründet, die er heute zusammen mit Stefan Eichenberger und Urs Frey führt. Sein Unternehmen produziert Spiel- und Dokumentarfilme wie der mit dem Student-Oscar prämierte Kurzfilm «Un mundo para Raul» von Mauro Mueller (2012), der mehrfach preisgekrönte Kinofilm «Der Kreis» von Stefan Haupt (2014) oder der viel beachtete Spielfilm «Heimatland» von einem zehnköpfigen, jungen Regiekollektiv um Michael Krummenacher und Jan Gassmann (2015). Ivan Madeo ist zudem Mitglied der European Film Academy, der Schweizer Filmakademie und seit 2013 im Stiftungsrat des Internationalen Kurzfilmfestivals Shnit.
Sandrine Marques
Die französische Filmkritikerin war bis 2010 zuständig für die Filmredaktion von MK2. Sie war Filmredakteurin für das Kulturmagazin Trois Couleurs, bevor sie im Jahr 2012 zur Zeitung Le Monde wechselte. Während vier Jahren war sie im Auswahlgremium für die offizielle Selektion des Festivals von Cannes, seit 2015 ist sie Mitglied der Auswahlkommission der Semaine de la Critique. Sie arbeitet aktuell für Les Fiches du cinéma und setzt sich in verschiedenen Strukturen für die Filmbildung bei Kindern und Jugendlichen sowie Unterrichtskräften ein.
Anita Reher
Direktorin vom Institut «The Flaherty» in New York. Seit über zwanzig Jahren bringt sie als internationale Referentin für Dokumentarfilm Filmschaffende zusammen. Der Workshop «The Robert Flaherty Seminar» ist Nordamerikas ältester Filmevent, der sich seit den Anfängen zum Ziel gesetzt hat, Medienkunst und Film zugänglich zu machen und den Dialog zwischen Filmschaffenden und Publikum zu fördern. Nach ihrer Tätigkeit beim MEDIA Programm der EU (kreativer Dokumentarfilm), hat sie 1996 das Netzwerk European Documentary Network (EDN) gegründet und war von 1996-2006 dessen Leiterin und von 2007-2010 für die Internationalen Beziehungen zuständig. Dort hat sie über fünfzig internationale Workshops zu Piching, Storytelling und Verleih organisiert. Diverse Jury-Einsitze u.a. in Guadalajara, DocsBarcelona und Guangzhou International Documentary Festival.
Pascale Rey
Geboren in Sierre. Studium in Jus und Theaterwissenschaften an der Sorbonne in Paris, danach arbeitete sie als Script Doctor und unterrichtet Drehbuchkurse auf der ganzen Welt: in Afrika (Senegal, Marokko), in England (London Film School), in Madagaskar, in Spanien (Bilbao), auf Kuba und in den Philippinen (Manila) sowie in Frankreich (FEMIS, Conservatoire Européen d’Ecriture Audiovisuelle et Eicar). 2005 gründete sie in Sierre DreamAgo, eine internationale Filmvereinigung mit Büros in Los Angeles, Madrid, Paris und Sierre. Sie entwickelte ein Drehbuchatelier, das jungen Autorinnen und Autoren aus der ganzen Welt Türen öffnet und ihnen den Austausch mit renommierten Consultants ermöglicht. Als Expertin in verschiedenen Filmkommissionen wie bei Cinéforom in Genf oder Pro-Imagenes in Bogota.