22.1. –– 29.1.2020
Solothurner Filmtage
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Medienmitteilung: Mitgliederversammlung der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage 2019

Anita Hugi gibt ihren Einstand – Anita Panzer und Michela Pini sind neu im Vorstand – Positive Jahresrechnung 2018/2019

An ihrer Versammlung vom Donnerstag, 27. Juni haben die Mitglieder der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF) die neue Filmtage-Direktorin Anita Hugi begrüsst. Anita Panzer und Michela Pini wurden einstimmig in den Vereinsvorstand gewählt. Die Jahresrechnung 2018/2019 fällt auch dank gesteigerten Einnahmen durch den Verkauf von Tickets positiv aus. Der Präsident Felix Gutzwiller hielt fest, wie gut die Werkschau aufgestellt sei und dankte namentlich der scheidenden Direktorin Seraina Rohrer für ihr Engagement.

Der Präsident der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage Felix Gutzwiller freute sich über die vielversprechenden Perspektiven der Solothurner Filmtage: «Mit der neuen Direktorin Anita Hugi und den neuen Vorstandsmitgliedern Anita Panzer und Michela Pini gestalten drei hochkompetente Frauen die Zukunft der Solothurner Filmtage mit. Darüber hinaus sehen wir kurz- und mittelfristig finanziell gesunden Zeiten entgegen. Mitverantwortlich für diese gute Verfassung, den Erfolg und das diesjährige positive Resultat sind all unsere Partnerinnen und Partner, das Team und die Mitglieder. Ihnen danke ich für die grosszügige Unterstützung und Treue! Mein besonderer Dank gilt der scheidenden Direktorin Seraina Rohrer für ihr grosses Engagement, ihre Kreativität, Motivation, Vision und Kompetenz, die sie voll und ganz in den Dienst der Solothurner Filmtage gestellt hat. Ich wünsche ihr für die ihre neuen Aufgaben bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia alles Gute.». Der designierten Direktorin Anita Hugi wünschte der Präsident einen guten Start: «Ich freue mich, dass wir eine bestens qualifizierte Nachfolgerin gefunden haben und bin überzeugt, dass Anita Hugi die Solothurner Filmtage mit viel Verstand und Herz leiten wird!»

Die neuen Vorstandsmitglieder Anita Panzer und Michela Pini ersetzen Alt-Regierungsrat Klaus Fischer und den Filmproduzenten Werner Swiss Schweizer, die für ihren langjährigen fachkundigen Einsatz im strategischen Gremium ebenfalls herzlich verdankt wurden.

Anita Panzer ist seit 2013 Gemeindepräsidentin von Feldbrunnen-St. Niklaus (FDP, SO). Sie betreibt eine Kommunikationsagentur und übernimmt insbesondere Aufträge der öffentlichen Hand, von KMUs oder von Non-Profit-Organisationen. Anita Panzer engagiert sich ausserdem als Präsidentin der Gottlieb und Hans Vogt Stiftung, Verwaltungsratspräsidentin der Busbetriebe Solothurn und Umgebung, Verwaltungsrätin der Raiffeisenbank Weissenstein, als Stiftungsrätin Stiftung WQ Solothurn oder als Mitglied des Vorstandes von Region Solothurn Tourismus.

Michela Pini ist seit 2007 als Produzentin von Schweizer Kino- und TV-Filmen in Lugano tätig. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Arbeit mit jungen Filmschaffenden. Sie produzierte zahlreiche Kurz- und Dokumentarfilme und beschäftigt sich auch mit der Entwicklung von Spielfilmen. So koproduzierte sie «L'Ospite» von Duccio Chiarini, der am Filmfestival Locarno auf der Piazza Grande uraufgeführt wurde oder das preisgekrönte Debüt «Cronofobia» von Francesco Rizzi. Sie ist Vorstandsmitglied von GARP (Gruppe Autoren Regisseure Produzenten) und Präsidentin der Ticino Film Commission.

An der Mitgliederversammlung präsentierten die Solothurner Filmtage den Jahresbericht und die Jahresrechnung der 54. Solothurner Filmtage. Denmach beträgt das operative Ergebnis erfreuliche CHF 147'000.-. Dieser Überschuss kam u.a. durch erhebliche Kosteneinsparungen, die positive Entwicklung der Ticketverkäufe und Mehreinnahmen bei der Akquise von Stiftungsgeldern zustande. Ausserdem konnte die solide Finanzierung der Solothurner Filmtage durch die vertragliche Verpflichtung eines zweiten Hauptsponsors abgesichert werden.

Medienmitteilung: Anita Hugi wird Direktorin der Solothurner Filmtage

Die Solothurner Filmtage haben eine neue Leitung: Anita Hugi übernimmt Anfang August die Direktion des Festivals für den Schweizer Film. Die vormalige Programmdirektorin des Festival International du Film sur l’Art (FIFA) in Montréal verantwortete bisher die Sternstunde Kunst von SRF und war als Jurorin und Expertin für nationale und internationale Festivals und Gremien tätig. Anita Hugi folgt auf Seraina Rohrer, die zu Pro Helvetia wechselt.

Anita Hugi bringt eine facettenreiche Erfahrung und eine profunde Kenntnis sowohl der nationalen und internationalen Filmszene als auch der Solothurner Filmtage mit. Sie wird 1975 in Grenchen (SO) geboren und absolviert ihre Schulzeit im zweisprachigen Biel. Nach dem Studium des Übersetzens in Zürich und Strassburg bildet sie sich in Kulturkommunikation und Journalismus weiter, ist ab 1999 freie Mitarbeiterin für verschiedene Schweizer Medien und wird 2005 verantwortliche Redaktorin der Sternstunde Kunst von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. In dieser Funktion gestaltet Anita Hugi bis 2019 die Programmierung, Ko-Produktion, Eigenproduktion und die redaktionelle Begleitung von mehr als 130 Schweizer Produktionen aus allen Landesteilen. Für die Sternstunden produziert sie u.a. die Filmreihe «Cherchez la femme» mit Filmen zu Sophie Taeuber-Arp, Meret Oppenheim, Manon und S. Corinna Bille und initiiert den Filmentwicklungspreis «Perspektive Sternstunde Kunst», der seit 2013 an den Solothurner Filmtagen verliehen wird.

2016 kommt die Programmdirektion des Festival International du Film sur l’Art (FIFA) in Montréal dazu, wo Anita Hugi alle Programmsektionen leitet und eine Sektion für neue Erzählformen etabliert. Daneben ist sie als Expertin, Jurorin und Dozentin tätig und verfolgt mit ihrer Firma Narrative Boutique eigene Projekte.

Zu ihrer Filmographie als Autorin und Produzentin gehören u.a. die interaktiven Dokprojekte «Die rote Hanna» (mit Zeichnungen von Anja Kofmel, 2018) und «DADA- DATA» (Co-Regie mit David Dufresne, 2016, Grimme Online Award u.a.) oder der Filmessay zu Undine Gruenter (2016, Literavision-Filmpreis als bester Literaturfilm).

Anita Hugi spricht Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch und lebt in Zürich und Biel. Sie tritt die Nachfolge von Seraina Rohrer am 1. August 2019 an. Seraina Rohrer wechselt nach acht erfolgreichen Ausgaben als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin des neuen Bereichs Innovation und Gesellschaft zur Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

«Anita Hugi verfügt über einen beeindruckenden Leistungsausweis und ein weitreichendes Netzwerk in der nationalen und internationalen Film-, Festival-, Förderungs- und Medienlandschaft. Ihr Profil, ihre Person und ihr Projekt haben uns überzeugt und wir freuen uns sehr, Anita Hugi die Direktion der Solothurner Filmtage übergeben zu können», sagt Felix Gutzwiller, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage. 

Die designierte Direktorin ergänzt: «Wie kein anderes Festival in der Schweiz sind die Solothurner Filmtage echter und lebendiger Treffpunkt des Schweizer Filmschaffens und des Publikums. Diese Relevanz ist denn auch einer der Gründe, warum ich mich als Direktorin für die Solothurner Filmtage, für den Schweizer Film und für seine Vermittlung engagieren werde – und weshalb ich die Werkschau seit langem liebe».

Mit Anita Hugi werden das Programm und die Organisation der Solothurner Filmtage zum zweiten Mal von einer Frau verantwortet. Die Werkschau des Schweizer Films wurde 1966 gegründet, gehört zu den renommierten Kulturveranstaltungen der Schweiz und zählt jährlich um die 65'000 Eintritte.

Die 55. Solothurner Filmtage finden vom 22.-29. Januar 2019 statt.

Medienmitteilung: Seraina Rohrer wechselt zu Pro Helvetia

Die Direktorin der Solothurner Filmtage, Seraina Rohrer, wird Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Leiterin des neuen Bereichs Innovation und Gesellschaft. Rohrer verlässt die Werkschau des Schweizer Films nach acht erfolgreichen Ausgaben. Ihre Nachfolge wird vom Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage geregelt, der die Stelle ausschreiben wird.

«Wir gratulieren Seraina Rohrer zur neuen Position bei Pro Helvetia und wünschen ihr viel Erfolg», sagt Felix Gutzwiller, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage. «Im Namen des Vorstandes danke ich Seraina Rohrer für ihr grosses Engagement, ihre Kreativität, Motivation, Vision und Kompetenz, die sie voll und ganz in den Dienst der Solothurner Filmtage gestellt hat. Sie hat die Werkschau des Schweizer Films professionalisiert und Brücken in die West- und Südschweiz sowie ins Ausland geschlagen. Seraina Rohrer hat das Festival verjüngt, geöffnet und immer wieder zur Plattform von Diskussionen gemacht».

Seraina Rohrer übernahm die Direktion der Solothurner Filmtage 2011. Während acht Ausgaben verantwortete sie Programm und Organisation der Werkschau des Schweizer Films. Die heute 41-Jährige führte neue Sektionen wie «Upcoming» und das «Future Lab» ein und gab damit dem Nachwuchs und innovativen audiovisuellen Formaten einen prominenten Platz. Mit dem Spezialprogramm «Fokus» stärkte sie zudem den Blick über die Landesgrenzen. Die Publikumszahlen entwickelten sich unter ihrer Leitung von rund 55'000 Eintritten (47. Ausgabe im Jahre 2012) auf 65'000 Eintritte an der 54. Ausgabe im Januar 2019. Zu den wichtigsten organisatorischen Neuerungen, welche die scheidende Direktorin umsetzte, gehörte die Erhöhung des Budgets auf 3.1 Mio. Franken, der Aufbau eines neuen Ticketing-Systems sowie die Erhöhung der Kapazität durch die Eröffnung einer neuen Spielstelle. Nach Festival-Gründer Stephan Portmann und seinem Nachfolger Ivo Kummer stand mit Seraina Rohrer erstmals eine Frau an der Spitze der Solothurner Filmtage. Vorher arbeitet die promovierte Filmwissenschaftlerin unter anderem als Kuratorin, freie Publizistin und Dozentin im In- und Ausland, leitete mehrere Jahre das Pressebüro des Locarno Film Festival und war in den 1990er-Jahren Mitbegründerin eines Internet-Startups für Schweizer Musikerinnen und Musiker. Ihr Buch «La India Maria – Mexploitation and the Films of Maria Elena Velasco» ist 2018 bei University of Texas Press erschienen. 

«Ich verlasse die Solothurner Filmtage mit dem Wissen, dass die Werkschau gut aufgestellt ist. Die letzten acht Jahre waren geprägt von unzähligen Höhepunkten vor und hinter den Kulissen. Dem grossartigen Team danke ich von Herzen. Ich sehe meine neue Aufgabe als natürlichen Schritt in meinem Engagement für die Schweizer Kultur und freue mich bei Pro Helvetia einen neuen zukunftsträchtigen Bereich aufzubauen», sagt Seraina Rohrer, scheidende Direktorin der Solothurner Filmtage.

Die Nachfolge wird vom Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage geregelt, der die Stelle in Kürze ausschreiben wird.

Die 55. Solothurner Filmtage finden vom 22. bis 29. Januar 2020 statt.