4. Solothurner Filmtage
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Solothurn entwickelte sich zum wichtigsten Treffpunkt der stetig wachsenden Filmszene. Versammelten sich 1966 etwas über 100 Filmschaffende und Interessierte in Solothurn, waren es 1968 schon 200 und 1969 über 650. Und diese Szene wuchs, weil es Solothurn gab, das vor allem in den ersten Jahren eine Signalwirkung hatte. Hier holte man sich Ideen und Mut für eigene Filme, hier lernten sich bisher isoliert tätige Filmschaffende über die Sprachgrenzen hinaus kennen.

Ab 1969 wurden die Filmdiskussionen als öffentliche Pressekonferenzen nach einzelnen Filmblöcken institutionalisiert. Die Fotos von rauchenden Männern (Frauen waren dort lange rar) an Tischen zeugen davon.

1969 reisten mit René Schenker aus Genf und Guido Frei aus Zürich erstmals die höchsten Vertreter des Fernsehens nach Solothurn. Schenker konnte auf die fruchtbare Unterstützung der Groupe 5 des Westschweizer Fernsehens mit 60 000 Franken pro Film für Meilensteine wie Alain Tanners Charles mort ou vif verweisen. Guido Frei stand unter Druck und kündete seinerseits an, unter der Aktion Schweizer Jungfilmer 300 000 Franken für die Produktion von «gedanklichen und filmkünstlerischen Experimenten» zur Verfügung

Thomas Schärer

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