1962 | Experimentalfilm | 12 min

In wechselndem Gefälle

Regie:

Alexander J. Seiler

Share
Bild 1 von In wechselndem Gefälle

Land

Schweiz

Sprache

Ohne Dialog

Der knappe, kommentarlose, technisch untadelige, ja brillante Kurzfilm wurde 1963 am Festival von Cannes – ex aequo mit dem französischen Film «Le haricot» – als bestes Werk seiner Klasse mit der goldenen Palme ausgezeichnet. «A fleur d’eau» ist zwar – mit dem internationalen Standard des Kurzfilms verglichen – nicht gerade eine Offenbarung, aber zumindest für die Schweiz selbst eine echte Sensation. Denn erstens findet sich in ihm – obwohl auf Kosten der Schweizerischen Verkehrszentrale gedehnt – nicht die leiseste Spur touristischer Werbung herkömmlicher Art; Auftraggeber und Produzent wagten, erstmals in unserem Land, der künstlerischen Inspiration mehr zu vertrauen als den optischen und akustischen Slogans, dem Spiel der Phantasie mehr als dem vertrauten, angeblich bewährten Schema. Und zweitens besticht der Film durch eine formale Virtuosität und Perfektion, wie sie hierzulande selten sind. Die in den Farben unerhört subtilen Breitleinwand-Variationen über das Thema Wasser, von der Quelle bis zum See sich unablässig steigernd, berauschen sich förmlich an der raren Möglichkeit, ohne Verpflichtung zu einer wirklichkeitsbezogenen Information, Kamera, Schnittkunst und mit dem Bild minutiös synchronisierte Elektronenmusik sozusagen in Dressur vorzuführen. – (Allerdings) man hat den Eindruck, so reines, klares Wasser seit Menschengedenken in keinem Bach oder See mehr gesehen zu haben.
Gekürzt aus «Weltwoche» 14.6.63. Kritik I.K.

Regie:
Alexander J. Seiler
Credits

Crew

Regie: Alexander J. Seiler
Drehbuch: Alexander J. Seiler
Kamera: Rob Gnant
Schnitt: June Kovach
Musik: O. Sala

World Rights

Alexander J. Seiler

Pflanzschulstrasse 95
8004 Zürich
Schweiz

Produktion

Alexander J. Seiler

Pflanzschulstrasse 95
8004 Zürich
Schweiz

Home_pink Explorez
Cinéma Home_gelb
Home_rot Suisse

Die Solothurner Filmtage machen mittelfristig ihre Kataloge online zugänglich. Derzeit sind die Jahre 1966-1971 vollständig erfasst. Stöbern Sie in unserer Festivalgeschichte!

Entdecken Sie die Geschichte des Schweizer Films

Entdecken Sie unsere Online-Filmedition

auf der Plattform filmo.svg

Premiere

Premiere

Premiere
verbleibend Noch nicht verfügbar Nicht mehr verfügbar

Présente du 12 jan au 14 jan 2020

Live
Veranstaltungen
Die neuen Filme des Tages
Nur noch wenige Stunden verfügbar

Vorfilm

Zusammen mit

Vorfilm

Zusammen mit

Vorfilm