1964 | Experimentalfilm | 56 min

Pazifik – oder die Zufriedenen

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Bild 1 von Pazifik – oder die Zufriedenen

Land

Schweiz

Sprache

Ohne Dialog

«Pazifik – oder die Zufriedenen» ist ein Souvenirfilm. Er heisst so, weil die Ville so heisst – oder die Bewohner so sind. Er beruht auf «wahrer Geschichte». Aber die «Zufriedenen» interessiert es nicht, wie «wahr» etwas wirklich ist. Sie sehen die Wahrheit irgendwo zwischen Spiel und Ernst. Was immer sie zu träumen, glauben, leben, hoffen, tun und lassen im Stande sind gehört ihrer «Wirklichkeit» an. Der «Zufriedene» ist ein Individuum. (Jedem der zufälligen Sieben ist eine Episode gewidmet.) Trotzdem, er liebt die Gemeinschaft, sinnlose Spiele, Boxkämpfe, K.O.’s, Illustrierte, Festlichkeiten, Tafelrunden, Sauberkeitsaktionen, Schweigemärsche, Maskenbälle, Uniformen, Trauerzüge, Lotterien, Volltreffer und Folklore.

Der «Zufriedene» ist harmlos, denn er ist zufrieden. Wenn er einen Mord begeht, so begeht er ihn im Kollektiv, das Los fällt auf ihn, er tut’s, aber im Glauben, er diene dem Frieden. Obschon alle «Zufriedenen» für den Frieden sind, sind sie politisch neutral und weltanschaulich rein. Unzufrieden sind sie nur dann, wenn mit tierischem Ernst behauptet würde, es handle sich hier um keinen Souvenirfilm.

Regie
Fredi M. Murer
Credits

Crew

Regie Fredi M. Murer
Drehbuch Fredi M. Murer
Kamera Fredi M. Murer, Andreas Wolfensberger
Schnitt Fredi M. Murer
Musik Red Miller, Jelly Pastorini, Blus Weideli, Art Steiner

Produktion

Fredi M. Murer Filmproduktion

Spiegelgasse 29
8001 Zürich
Schweiz

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