1965 | Spielfilm | 92 min

Un milliard dans un Billard

Regie

Nicolas Gessner

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Aus Pressekritiken:

L’express (Paris): Après J.-L. Godard, le Genevois N. Gessner: le cinéma suisse est en passe de devenir le meilleur du monde et le mythe de l’inaptitude suisse à l’humour s’effondre. Rien de plus drôle que cette cavalcade d’un milliard sur les bords du Léman. Les effets sont calculés au centième de seconde, le ressort dramatique résiste à tous les chocs, et le rire est perpétuel, sans nul besoin d’un remontoir. Honneur à l’horlogerie nationale. Claude Rich, l’étoile montante de la saison, tente dans ce film de lutter contre une trop grande disparité le la réparation des richesses, et procède à une généreuse distribution de capitaux. Mais comme cette fortune est récupérée sur des gangsters, la morale y trouve son compte. Claude Rich aussi, qui, non content de flouer en gang international avec l’intrépidité des timides et l’ingéniosité des poètes, trouve encore le temps de mettre dans son lit Elsa Martinelli et Jean Seberg. Jolies primes d’un film qui constitue une assurance contre l’ennui.

Film 11/65: Auch ohne Thrilling amüsiert der Film. Weniger durch den etwas ledernen Dialog als durch die geschwind-charmante Darstellung der Führungstroika Claude Rich – Elsa Martinelli – Jean Seberg, durch eine selten präzise Differenzierung der Schnitttempi, durch die Komik einiger (gelegentlich leider überbenützter) Umständlichkeitsrequisiten und die Schnelligkeit einiger auf nouvelle-vague-Hochglanz polierter Bildabläufe. Selbst Gessners Fehler sind so interessant, dass sich Exemplarisches daraus lernen lässt. Dieser begabt arrangierter Unterhaltungsfilm, der durch saubere Machart und bescheidenen Anspruch mit den Schwierigkeiten eines Erstlings zu versöhnen sucht, gehört – fixiert man einmal nur den deutschen Produktionsanteil – hierzuland zu den Spitzenerzeugnissen seiner Branche.

Filmkritik 11/65: Eine runde nette Sache. Ein freundlicher Kriminalfilm mit unmoralischem Ende: Verbrechen macht sich bezahlt. Gessner, der 34-jährige Regisseur, hat diese Gaukelei in Diamantenbillard festgehalten. Ein schwieriges, delikates Unterfangen; es ist ihm geglückt. Die Geschichte konnte daher erzählt werden, denn nicht auf den Kriminalfall kam es an, sondern auf das Bild, das sich vor den weiten Augen des arbeitsamen Bürgers formt: auf die schöne Illusion, auf die andere Seite des Schalters. Gessner hat folgerichtig seinen Film mühsam einbalanciert, um den Anschein der Schwerelosigkeit zu erwecken, die der träumerischen Illusion zukommt. Es spricht für das Talent des Regisseurs, dass die Mühsal, das Gleichgewicht zu finden, nur gelegentlich durchsieht. Dann schwillt die Stirnader seines Helden und die Plauderei wird scharf. Sonst aber ist stilistisch gut kalkuliert. Kein ernstgemeinter Krimi, keine Parodie. Die Gags gehen bis an die Grenze des kabarettistischen und stören doch nicht die Spannung der Erzählung. Die Personen handeln unglaubwürdig und sind doch glaubwürdig existent.

Regie
Nicolas Gessner
Credits

Crew

Regie Nicolas Gessner
Drehbuch Ch. Spaak
Kamera C. Lecomte
Schnitt J.-M. Gaultier
Musik G. Garvarentz

Cast

Claude Rich
Jean Seberg
Elsa Martinelli
Pierre Vernier
Walter Roderer

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