1970 | Dokumentarfilm | 60 min

Die Wiederholung

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Bild 1 von Die Wiederholung

Land

Schweiz

Sprache

Deutsch

«Alles ist bestimmt von der Ästhetik und der politischen Ökonomie” (mallarmé).– Dieser Film versucht als Genre zu sein, was man einen theoretischen Dokumentarfilm nennen könnte – zwei junge Darsteller, die als «Figuren», also ohne Psychologie, eine Verbindung herstellen zwischen einem Dokumentarfilm in Form von Interviews und einem fiktiven Film in Form von dargestellten Szenen und literarischen Texten – die beiden Darsteller sind in sich wiederholdenden Situationen auf der Suche/auf die Suche geschickt nach einem politischen Standort – sie gehen zu «Persönlichkeiten», die eine bestimmte Rolle/einen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben – die Auswahl dieser «Persönlichkeiten» ist ein Teil der Problemstellung des Filmes, die darin besteht, eine politische Alternative zu finden, die ein Ausbrechen aus der Wiederholung (der Unveränderlichkeit) erlaubte – die Interviews geben dem Film die Information und setzen die Punkte auf der Linie einer möglichen politischen Alternative zu finden, die ein Ausbrechen aus der Wiederholung (der Unveränderlichkeit) erlaubte – die Interviews geben dem Film die Information und setzen die Punkte auf der Linie einer möglichen politischen Alternative, sind eine Umkreisung/Aneinanderreihung dieser Möglichkeit – diese Information versucht ein Querschnitt zu sein durch die Probleme, die sich unserer Gesellschaft stellen und durch wesentliche Momente unserer Geschichte – Bichsel: Schweiz, Schule, Politik, Bruggmann: Generalstreik, Farner: Geschichte der Arbeiterbewegung, Arnold: Aufgabe der Gewerkschaften, Nizon: Rolle des Künstlers – «Die Welt hat keinen Sinn, die Welt muss gelesen werden» (Barthes) – «Die Wiederholung» hat a priori keinen Sinn: Fragen sind in Antworten enthalten und umgekehrt – ist ein Kreis – ist eine Arbeit an einem Film, ein Film über die Arbeit – ist ein Film über die Politik, also über den Kampf der Klassen – also ein Film über die Sprache – ist undialektisch, kann also nicht zu einer Synthese kommen, bleibt an der Oberfläche/beschreibend – schliesst sich wie ein Kreis, öffnet neue Kreise – versucht sich selber zu erklären – «Die Wiederholung ist das Leben selbst» (Bichsel), «Die Wiederholung ist eine Umkreisung» (Nizon).
(…)

Regie:
Richard Dindo
Portrait von  Richard Dindo

Filmographie

Das letzte Kino auf dem Land – Eine Schweizer Satire | 2021
A Death in the Family: A Portrait of James Agee | 2019
Mit gezählten Schritten | 2019
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Credits

Crew

Regie: Richard Dindo
Drehbuch: Richard Dindo
Kamera: Benjamin Lehmann
Schnitt: Richard Dindo
Ton: Benjamin Lehmann

Cast:

Anita Osterwalder
Miklòs Gimes
Peter Bichsel
Bruggmann
Farner
Arnold
Paul Nizon

Links

Webseite

Produktion

Richard Dindo

Gamperstrasse 9
8004 Zurich
Schweiz

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