Land
Frankreich, Deutschland
Sprache
Hebräisch , Untertitel in Deutsch
Emma, Yelka, Yehudit, Mita, Pnina und Rachel sind sechs Frauen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts im zaristischen Russland oder in Polen geboren wurden und in den 1920er Jahren nach Palästina emigrierten. Sie wollten «ein Land schaffen, indem sie sich selbst schufen» (hebräisch: «anou banou»). 60 Jahre später erinnern sie sich an die Abenteuer, Hoffnungen und Kämpfe jener Zeit, in der sie glaubten, dass sich die Welt verändern würde. Als Erbinnen der Ideen von Marx, Herzl und den russischen Feministinnen kämpften sie mehr oder weniger erfolgreich darum, Sozialismus, Zionismus und Feminismus miteinander in Einklang zu bringen. Was ist aus ihrem Traum geworden? Der Staat Israel wurde gegründet – aber ist es wirklich der Staat, den sie sich vorgestellt haben?
Digitale Uraufführung. Der Film, der 1984 am Festival von Mannheim den Jurypreis gewann, wurde 2025 vom Labor Color Grade (Satigny) in Zusammenarbeit mit den Solothurner Filmtagen und der Cinémathèque suisse für die «Rencontre» ab dem 16mm-Filmnegativ restauriert.